Klarstellung

Klarstellung

Klarstellung zum österreichischen Verfassungsschutzbericht 2017 vom Bundesministerium für Inneres.

Überraschenderweise wurde IMAN im österreichischen Verfassungsschutzbericht 2017 mit unbegründeten Vorwürfen konfrontiert, die hier richtiggestellt werden.

„Zwar können diese Gruppen (darunter IMAN) regional einer Szene zugeordnet werden, jedoch sind sie im gesamten Bundesgebiet aktiv; ihre Tätigkeiten sind insofern gesellschafts- und sicherheitspolitisch bedenklich, weil sie spaltende Tendenzen in der österreichischen Gesellschaft insgesamt und innerhalb der muslimischen im Besonderen fördern.“

Alle Projekte und Aktivitäten von IMAN werden durch die regelmäßige Social Media Präsenz und der maximalen Transparenz dokumentiert und sind für jeden zugänglich. Wären diese Aktivitäten „gesellschafts- und sicherheitspolitisch bedenklich“ und würden „spaltenden Tendenzen“ fördern, stellt sich unausweichlich die Frage, warum Mitmenschen sich bereit erklären stundenlange Konversationen zu führen, an unseren interreligiösen Veranstaltungen partizipieren und Unterstützung von muslimischen Gemeinschaften erhalten. Dies als reines Erscheinungsbild zu entwerten entbehrt jeglicher Grundlage.

„In Propagandavideos lag im Jahr 2017 der Fokus darauf, andere Muslime dazu zu bewegen, auf den Straßen, am Arbeitsplatz oder in der Schule zu „missionieren“. Denn erst dann zeige sich die eigene Gläubigkeit.“

Hier das sogenannte Propagandavideo (https://www.youtube.com/watch?v=iieGjxF3G3k), worin die Quintessenz unserer Aktivitäten, nämlich das Schaffen von Berührungspunkten zwischen Muslimen und Anders- bzw. Nichtgläubigen erläutert wird. Dass sich „erst dann der eigene Glaube zeige“ ist kategorisch zurückzuweisen und wird an keiner Stelle der 59 Minuten erwähnt.

„In ihr (IMAN`s Anti Extremismus Erklärung) wird unter anderem festgehalten, dass „jegliche Form von physischer und psychischer Gewalt an unschuldigen Personen“ „missbilligt“ und „für nicht verantwortungsvoll“ befunden wird. Fraglich bleibt, warum nicht jegliche Form der Gewalt, sondern nur jene an „unschuldigen“ Menschen abgelehnt wird und wer die Grenzen zwischen „schuldig“ und „unschuldig“ zieht.“

Wir bedanken uns für diesen Hinweis. Die IMAN Anti-Extremismus Erklärung wurde zur Gänze konkretisiert.

Ihre Aktivitäten weisen Merkmale auf, die „über persönliche, geschweige denn spirituelle Religionsausübung hinausgehen und eindeutig politischen Bestrebungscharakter haben.“

Eine Behauptung, die an keiner weiteren Stelle begründet wird. IMAN verfolgt in keiner Weise politische Ziele.

„Traditionen und Bräuche anderer Religionen werden als verwerflich angesehen und ihre Anhänger – wenn auch nicht öffentlich – denunziert.“

Dass IMAN`s persuasive Diskussionskultur zur Denunzierung anderer Traditionen und Bräuche führen soll, ist ein Non sequitur. Auch einen religiösen Partikularismus zu vertreten ist keinerlei Grund anzunehmen, dass andere tradierte religiöse Praktiken geschmäht werden dürfen. Der Zusatz „ – wenn auch nicht öffentlich“ unterstreicht lediglich eine Kette von Annahmen, die nicht begründet werden.

Beste Grüße, IMAN Team

 

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